Zentrale Fieberambulanz für die Region Schwetzingen und Hockenheim

Fieberambulanz am Messplatz in Schwetzingen eingerichtet

Eine Kooperation der ze:roPRAXEN mit den Ärztenetzen Schwetzingen und Hockenheim

Die ze:roPRAXEN haben gemeinsam mit den Ärztenetzen Schwetzingen und Hockenheim eine zentrale Fieberambulanz für den südwestlichen Rhein-Neckar-Kreis am Messplatz in Schwetzingen eingerichtet. In den ehemaligen Räumlichkeiten des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (Markgrafenstraße 2/9) behandeln und untersuchen Ärzte ab Mittwoch, 8. April 2020, Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion oder mit Infektsymptomen. Dadurch sollen niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser entlastet werden.

Was genau ist eine Fieberambulanz?

Erste Anlaufstelle bei Infektsymptomen ist und bleibt der Hausarzt. Viele niedergelassene Ärzte stehen aber derzeit vor der Herausforderung, dass sie über keine Schutzausrüstung bzw. nur über begrenzte Mittel verfügen. Um die ambulante Versorgungsstruktur dennoch aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Kliniken zu entlasten, hat die Kassenärztliche Vereinigung dazu aufgerufen, sogenannte Fieberambulanzen einzurichten, um eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen - quasi als Verlängerung der hausärztlichen Versorgung. Mit einer Fieberambulanz lassen sich Ansteckungsrisiken in den Arztpraxen minimieren, Patienten sowie das Praxisteam besser schützen und die knappen Ressourcen an Schutzausrüstung effektiv einsetzen.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich an niedergelassene Ärzte, die Patienten mit Fieber und/oder akuten Atemwegsproblemen in der Fieberambulanz telefonisch anmelden können. Patienten ohne Termin können nicht in der Ambulanz behandelt werden, sondern ausschließlich nach Voranmeldung durch den behandelnden Arzt.

Wer wird in der Ambulanz behandelt?

Patienten mit Infektsymptomen, wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Kopf- und Gliederschmerzen, werden in der Fieberambulanz vorstellig. Auch an Covid-19 Erkrankte können hier untersucht und behandelt werden. Ärzte nehmen bei Bedarf einen Abstrich vor und entscheiden je nach Symptomen und Krankheitsbild, wie die Patienten ambulant weiter behandelt werden oder ob eine stationäre Aufnahme erforderlich ist. Neben Corona-Tests sind auch Blutabnahmen und Ultraschalluntersuchungen möglich. Sollten Röntgenaufnahmen erforderlich sein, koordinieren die Ärzte die Überweisung zum Facharzt.

Wo befindet sich die Schwetzinger Fieberambulanz?

Die Fieberambulanz befindet sich in der Markgrafenstraße 2/9 am neuen Messplatz in Schwetzingen. Parkplätze sind vorhanden.

Kontaktdaten für Ärzte:

Tel.: +49 (0)6202 584 3907
Bitte beachten Sie: Die Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich durch niedergelassene Ärzte. Patienten wenden sich bei bestehenden Infektsymptomen bitte daher immer zunächst an ihren Hausarzt.

Fax: +49 (0)6202 584 3909
E-Mail: fieberambulanz-sz@zero-praxen.de

Weitere Fragen und Antworten

Welcher Unterschied besteht zwischen der neuen Fieberambulanz und einem Corona-Testzentrum? >

Testzentren wie eine Corona-Ambulanz bieten ausschließlich Diagnostik, sprich, dort wird nur eine Testung auf Covid-19 durchgeführt. In einer Fieberambulanz werden Patienten nicht nur untersucht und getestet, sondern ihre Symptome auch behandelt. 
 

Wie kam es zur Einrichtung dieser Ambulanzen? >

Die Fieberambulanz ist eine gemeinschaftliche Initiative der ze:roPRAXEN sowie der regionalen Ärztenetze Schwetzingen und Hockenheim. Mit großem gemeinschaftlichem Engagement wurde die Einrichtung auf die Beine gestellt, um die niedergelassenen Ärzte sowie die Krankenhäuser zu entlasten.

Wie sind die Ambulanz zusammengesetzt? >

In der Fieberambulanz in Schwetzingen teilen sich Ärzte der ze:roPRAXEN sowie der Ärztenetze Schwetzingen und Hockenheim die Behandlungszeiten. Sie werden dabei von Medizinischen Fachangestellten unterstützt.

Welche Vorsichtsmaßnahmen werden in der Fieberambulanz getroffen? >

In der Fieberambulanz gelten erhöhte Schutzbedingungen, das heißt, es wird etwa immer nur ein Patient behandelt. Ein- und Ausgang sind voneinander getrennt. Die Zimmer sind nur mit dem Notwendigsten eingerichtet, um alle Oberflächen nach jedem Patientenbesuch gründlich reinigen zu können. Das medizinische Personal ist in Schutzausrüstung gekleidet, Patienten bekommen einen Mundschutz.

Ansprechpartner bei Fragen

Dr. Lutz Hager, stellvertretender Geschäftsführer der ze:roPRAXEN:
Telefon: +49 (0)6202 92803-40

Dr. Hans-Jürgen Scholz, Vorsitzender Ärztenetz Schwetzingen:
Telefon: +49 (0)6202 270291

Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender Ärztenetz Hockenheim:
Telefon: +49 (0)6205 72 83

x

ze:roPraxen in Ihrer Nähe

Der ze:roPRAXEN-Verbund ist mit seinen Praxen für Allgemeinmedizin, Nephrologie/Dialyse, Kardiologie, Pneumologie, Angiologie, Onkologie und Physiotherapie in zahlreichen Städten im Rhein-Neckar-Raum vertreten.
Finden Sie die passende ze:ro-Praxis auch in Ihrer Nähe!