ze:roPRAXEN mit erster Hausarztpraxis in Hessen vertreten

Kreis Bergstraße, 19.02.2020

Erstmals im Kreis Bergstraße und in Hessen: ze:roPRAXEN

In ländlich geprägten Regionen wird es zunehmend wichtiger, die lokale Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Insbesondere im Bereich der hausärztlichen Versorgung ist ein Generationenwechsel zu beobachten: Viele ältere Ärztinnen und Ärzte werden im Laufe der nächsten Jahre ihr Praxen abgeben, da sie in den Ruhestand gehen. Diese Generation scheidet aus dem Arbeitsleben aus und hinterlässt Praxisstrukturen und Arbeitsmodelle, die in vielen Punkten den Vorstellungen der nachrückenden jungen Mediziner nicht mehr gerecht werden. Viele junge Ärztinnen und Ärzte bevorzugen beispielsweise Teilzeitmodelle, die Arbeit im Angestelltenverhältnis und haben großes Interesse an der Zusammenarbeit in Teams. Genau hierfür bieten die ze:roPRAXEN ein attraktives Modell und ermöglichen eine positive Work-Life-Balance: Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss aus haus- und fachärztlichen Praxen. Dieser ist bereits an 22 Standorten in insgesamt zehn Städten in der Metropolregion Rhein-Neckar tätig. Das ärztegeführte Unternehmen bietet Allgemeinmedizinern, die in den Ruhestand gehen wollen, die Möglichkeit, ihre Praxis in den Verbund zu integrieren. In der Regel arbeiten die „alten Hasen“ noch eine gewisse Zeit weiter in der Praxis mit, um ihre Kompetenz weiterzugeben und die Bindung zu den Patienten aufrecht zu erhalten. Für die Patientinnen und Patienten ändert sich dadurch zunächst nichts. Auch das Praxispersonal wird übernommen und weiterqualifiziert.

Seit Anfang des Jahres gibt es nun auch in Lorsch eine hausärztliche ze:ro-Praxis, die der Verbund von einem Ärzte-Ehepaar übernommen hat. Um mehr über dieses neue Modell zu erfahren und einen „Kopf“, der hinter den ze:roPRAXEN steckt, kennenzulernen, traf sich die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz vor Kurzem mit Dr. Lutz Hager, stellvertretender Geschäftsführer der ze:roPRAXEN.

Hierbei besprach man auch die nächste Praxisintegration, die inzwischen am 1. April in Bensheim erfolgt ist. Es handelt sich um die Praxis von Dr. med. Inge Walter in der Schwanheimer Straße. „Vernetzung spielt in der heutigen Zeit auch bei der medizinischen Versorgung eine wesentliche Rolle, weil dadurch das ärztliche Angebot gesichert werden kann. Insofern bin ich froh, dass auch eine Praxis in Bensheim Teil dieses Verbunds wird“, so dazu der Bensheimer Bürgermeister Richter.

„Ich freue mich außerordentlich, dass durch das Engagement der ze:roPRAXEN nun auch im Kreis Bergstraße hausärztliche Praxen weitergeführt werden können, die Schwierigkeiten hatten, eine Nachfolge sicherzustellen. Dass in diesen Praxen zudem in neuen Berufen, wie etwa Physician Assistants, ausgebildet wird, zeigt, wie modern und zukunftsfähig Sie ausgerichtet sind“, betonte Stolz, die auch gleichzeitig die Bergsträßer Gesundheitsdezernentin ist, während des gemeinsamen Treffens. Bei diesem stellte Dr. Hager die Geschichte und das Prinzip des seit mittlerweile 20 Jahren tätigen Verbunds niedergelassener Ärztinnen und Ärzten vor. Außerdem besprach er mit der Gesundheitsdezernentin, dass die ze:roPRAXEN auch im Odenwaldteil des Kreises Bergstraße konkrete Verhandlungen zur Übernahme von Arztpraxen führen. Das Angebot der ze:roPRAXEN an medizinischen Untersuchungen sowie Betreuung und Therapie umfasst die Bereiche Innere Medizin, Nephrologie und Dialyse, Kardiologie, Pneumologie, Angiologie, Onkologie, Allgemeinmedizin sowie Physiotherapie. Patientinnen und Patienten profitieren von kurzen Wegen und schnellen Abstimmungen zwischen den verschiedenen fachmedizinischen Einheiten im Verbund. Über 300 Mitarbeitende versorgen in den ze:roPRAXEN jährlich rund 100.000 Patienten.

„Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die patientenorientierte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung in der Region nachhaltig sicherzustellen. Dabei kooperieren wir eng mit den Ärzten vor Ort, den lokalen Ärztenetzen, Krankenhäusern und weiteren Beteiligten“, betonte Dr. Hager. Auch eine Mitarbeit bei den Aktivitäten des Kreises, wie zum Beispiel im neuen Netzwerk Ortsnahe Versorgung Ried (NORIE) oder dem Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin, unterstütze er.

„Ihr Unternehmen wird mithelfen, die ambulante medizinische Versorgung im Kreis gemeinsam mit uns und allen weiteren Beteiligten zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Sie werden uns in diesem notwendigen Strukturwandel eine wichtige Hilfe mit großer Triebkraft sein“, ist Stolz überzeugt.

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