Wichtige Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Wir haben für Sie wichtige Fragen und Antworten rund um das Coronavirus zusammengefasst!

Bitte beachten Sie: Die Faktenlage ändert sich rasant. Wir sind natürlich bestrebt, die Informationen auf unserer Website auf dem neuesten Stand zu halten, dabei kann es aber zu Zeitverzögerungen kommen. Die neusten Entwicklungen finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de), des Bundesgesundheitsministerium (www.zusammengegencorona.de) sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.infektionsschutz.de).

 

Rund um Ihren Praxisbesuch

Ist ein „normaler“ Praxisbesuch in den Praxen des ze:ro-Verbundes möglich? >

Ja, all unsere Praxen sind regulär geöffnet. Auch für Vorsorgeuntersuchungen und DMP vergeben wir Termine. Die Sicherheit unserer Patienten sowie der Praxisteams liegt uns sehr am Herzen. Um einen bestmöglichen Schutz zu bieten, haben wir umfangreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen etabliert. In all unseren Praxen gilt eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2-Maske) für alle Beteiligten.

Wenn Sie Erkältungs- bzw. Infektsymptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber bei sich feststellen, teilen Sie dies bitte unbedingt der Praxis vor Terminantritt mit! Vereinbaren Sie gegebenenfalls in Ihrer Praxis einen Termin für eine Videosprechstunde.

Es findet keine offene Sprechstunde mehr statt. Bitte vereinbaren Sie daher einen Termin, bevor Sie in die Praxis kommen! Das erlaubt uns, den Patientenverkehr in der Praxis besser zu kontrollieren und so das Infektionsrisiko für alle möglichst gering zu halten.

 

Ich kann/möchte nicht in die Praxis kommen, wie kann ich trotzdem mit meinem Arzt Kontakt aufnehmen? >

Die ze:roPRAXEN bieten seit April 2020 in allen Hausarztpraxen und nahezu  allen Facharztpraxen eine Videosprechstunde als zusätzliches Angebot an. Damit können sich Patienten nun auch von zuhause aus von ihrem Arzt über Bildkontakt untersuchen und beraten lassen. Das Angebot ist eine Ergänzung zur normalen Sprechstunde und bietet in der aktuellen Situation einen weiteren Vorteil: Jeder Patient mit Infektsymptomen ist auch ein potenzielles Risiko für den Arzt, das Praxisteam und andere Patienten. Dieses kann mit der Videosprechstunde vermieden werden.

Wie für die normale Sprechstunde auch, erhalten Patienten einen Termin für die Videosprechstunde mit dem Arzt. Mit dem privaten PC, Laptop, Tablet oder Smartphone öffnen Sie den Link, der Ihnen von der Praxis per E-Mail übermittelt wurde und loggen sich per individuellem Zugangscode ein. Aus der Kontaktliste wählen Sie den Arzt aus und schon kann es losgehen. Über die Kamerafunktion kann sich der Arzt ein Bild vom Gesundheitszustand des Patienten machen oder bei chronisch Kranken zum Beispiel den Behandlungsplan besprechen.

 

Schnelltests und PCR-Tests

Kann ich bei den ze:roPRAXEN Corona-Schnelltests durchführen lassen? >

Die ze:roPRAXEN setzen intensiv auf Schnelltests zur Eindämmung der Corona-Pandemie und unterstützen die Ausweitung des Angebots. Bereits seit Herbst vergangenen Jahres wird das Praxispersonal wöchentlich getestet. Zusätzlich werden in allen Praxen und Zentren Schnelltests für Patienten angeboten – seit dem 8. März kostenlos. Das Angebot gilt für symptomlose Patienten. Gegebenenfalls verweist die Praxis Sie an ein Schnelltestzentrum in Ihrer Nähe.

Dazu kommen Antigen-Schnelltests zum Einsatz mit denen ein spezifisches SARS-CoV-2-Antigen im Nasen-Rachenraum nachgewiesen wird. Das Testergebnis ist innerhalb weniger Minuten da. Zur endgültigen Sicherung des Ergebnises ist ein PCR-Test nötig.

Chronisch kranke Patienten in den Dialysen, die aus Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen, Altenheimen oder Kliniken kommen, werden zusätzlich vor jeder Behandlung getestet – unabhängig davon, ob diese bereits einen negativen Schnelltest vorlegen können.

Kann ich bei den ze:roPRAXEN PCR-Tests durchführen lassen? >

Ja. Bei einem positiven Antigen-Test wird eine bestätigende Testung mittels eines PCR-Tests durchgeführt. Dieser ist das zuverlässigste Verfahren, um den Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Entscheidung über die Notwendigkeit eines PCR-Test obliegt den Ärzten bzw. dem Gesundheitsamt.

Der PCR-Test sollte insbesondere eingesetzt werden:

  • Wenn eine Person Symptome zeigt, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen
  • Nach einem positiven Antigen-Schnelltest
  • In Einrichtungen wie Kitas oder Schulen, Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeheimen, Rehabilitationseinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften sowie in der ambulanten Pflege oder in Arztpraxen, wenn dort COVID-19-Fälle auftreten
  • Vor (Wieder-)Aufnahme in Krankenhäusern, Pflege- und weiteren medizinischen Einrichtungen sowie vor ambulanten Operationen
  • Bei Nicht-Geimpften: Bei Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall

Für den Test wird eine Probe aus dem Mund/Rachen- oder Nasen/Rachenraum genommen. Ein Ergebnis liegt in der Regel in innerhalb von 24-48 Stunden vor, kann aber je nach Auslastung der Labore bis zu 5 Tage dauern. Bis das Ergebnis eintrifft, muss der Betroffene vorsorglich in häusliche Isolation.

Sollte der Test negativ ausfallen, gelten natürlich auch weiterhin alle Vorsichts- und Schutzmaßnahmen (siehe „Wie kann ich mich schützen?"): Zudem sollten die Infektsymptome gut auskuriert werden. 

Quelle:infektionsschutz.de

 

Wann ist eine Testung sinnvoll? >

Eine Testung ist besonders dann angezeigt, wenn es sich bei den Betroffenen um begründete Verdachtsfälle handelt. Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die unspezifische Allgemeinsymptome oder akute Atemwegssymptome jeder Schwere aufweisen. Zudem sollten regelmäßig Testungen vor sozialen Kontakten (vor allem mit Risikogruppen) erfolgen.
Seit dem 8. März werden bundesweit wöchentliche kostenlose Schnelltests in Arztpraxen, Apotheken und Testzentren für die Bevölkerung angeboten. Auch bei den ze:roPRAXEN ist eine Testung möglich.

Wo wird getestet? >

In der Arztpraxis findet eine Testung NUR nach telefonischer Absprache statt und auch nur dann, wenn die Praxis über die notwendige Schutzausrüstung und die Räumlichkeiten verfügen. Deshalb melden Sie sich bitte vorab telefonisch in Ihrer Praxis.

In vielen Städten wurden eigens Corona-Testzentren eingerichtet, bei denen Termine vereinbart werden können. Auch in Apotheken sind Antigen-Schnelltests möglich.

Wo kann ich mich über das Coronavirus informieren? >

•    Robert-Koch-Institut (RKI): www.rki.de
•    Bundesgesundheitsministerium: www.bundesgesundheitsministerium.de
•    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.infektionsschutz.de

Ansteckung und Schutzmaßnahmen

Wie verwende ich die Maske sicher? >

  • Fassen Sie die Maske nur an den Ohrenschlaufen bzw. Bändern und am äußeren Rand an.
  • Wenn Sie eine Maske mit Nasenbügel nutzen, muss dieser oben sein und die weiße Fläche nach innen zeigen.
  • Halten Sie die Maske beim Anziehen mit der einen Hand am Nasenbügel und ziehen Sie mit der anderen Hand die Schlaufen hinter das Ohr.
  • Die Maske sollte an den Rändern eng anliegen, Sie sollten aber noch gut atmen können.
  • Achten Sie darauf, die Maske währen des Tragens nicht zu berühren.
  • Möchten Sie die Maske zwischendurch kurz abnehmen, schieben Sie diese nicht unter die Nase oder das Kinn.
  • Fassen Sie die Maske auch beim Ablegen nur an den Rändern und den Schlaufen bzw. Bändern an.
  • Einwegmasken gehören nach Gebrauch sofort in den Müll.
  • Stoffmasken sollten gut trocken vor dem nächsten Gebrauch bzw. im Idealfall gleich gewaschen werden.
  • Achten Sie im Anschluss auf eine gründliche Händehygiene.

Alle Facts zur sicheren Handhabung von Masken können Sie sich auch noch einmal im Video der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ansehen.

Wie kann man sich und Andere vor einer Ansteckung schützen? >

  • Abstand halten zur anderen Menschen (1,5 bis 2 Meter)!
  • im öffentlichen Raum eine Maske tragen
  • Soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren.
  • jegliche Kontakte mit einem nCov-19-erkrankten Menschen vermeiden oder wenn das zum Beispiel im Familienverband nicht geht, den Kontakt auf das absolute Mindestmaß begrenzen. Hier gelten dann umso mehr die genannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen.
  • Hände waschen: Regelmäßig (mind. jede Stunde) die Hände schäumend für 30 Sekunden sorgfältig waschen und gut abtrocknen (Nagelfalz nicht vergessen). Bei „normalen“ Baumwoll-/Frottee-Handtüchern darauf achten, dass diese vor dem nächsten Gebrauch vollständig getrocknet sind. Handtücher häufig austauschen (60-90°-Wäsche) und personenbezogen nutzen.
  • Nies- und Husten-Etikette einhalten: Niesen und Husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Begrüßen Sie andere Menschen NICHT mit Handschlag/einer Umarmung oder einem Begrüßungskuss.
  • Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht, auch nicht in die Augen oder an die Schleimhäute
  • Lüften Sie alle Räume regelmäßig durch
  • Desinfizieren Sie regelmäßig das Smartphone und die PC-Tastatur
  • Achtung: Da Kleinkinder die Schutzmaßnahmen wie gründliches Händewaschen nicht umsetzen können, ist die Ansteckungsgefahr aber auch die Weitergabe von COVID-19 durch Kinder groß.

Corona-Schutzimpfung

Kann ich mich bei den ze:roPRAXEN gegen das Coronavirus impfen lassen? >

Ja. Die ze:roPRAXEN beteiligen sich intensiv an der Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 6. April sind Impfungen in unseren Hausärztlichen Medizinischen Versorgungszentren in der Metropolregion möglich. Aufgrund der deutschlandweiten Impfstoffknappheit werden den Praxen aber zu Beginn nur sehr begrenzte Mengen an Impfdosen zur Verfügung stehen. Auch in unseren Dialysezentren, onkologischen und kardiologischen Zentren werden Patienten geimpft.

Wichtig ist es, mit den Impfungen zunächst die Corona-Risikogruppen bestmöglich zu schützen. Die Ärzte kennen ihre Patienten und deren individuelle Vorgeschichte sehr genau und werden entsprechend der empfohlenen Impfpriorisierung Termine vergeben.

Die zentralen Impfzentren der Länder sind auch weiterhin geöffnet. Dort werden Impfungen gemäß Impfpriorisierung nach vorheriger Terminvergabe durchgeführt.

Wie bekomme ich einen Termin? >

Impftermine in unseren Praxen werden direkt über die jeweilige Praxis vereinbart, wie ein normaler Arzttermin auch. Bitte beachten Sie, dass derzeit nur sehr begrenzte Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Terminvergabe erfolgt auf Basis der geltenden Impfpriorisierung.

Auch die Impfung über ein Impfzentrum erfolgt ausschließlich mit Termin.

Zentrale Terminvergabe unter
Telefonisch: 116 117
Online-Terminvergabe

Zudem haben manche Bundesländer weitere zentrale Telefonnummern und Onlineservices eingerichtet:

Hessen
Telefonisch: 0611 505 92 888 oder 116117
Online: Terminbuchung in Hessen

Rheinland-Pfalz:
Telefonisch: 0800 5758100
Online: Terminbuchung in Rheinlandpfalz

Wo kann ich mich impfen lassen? >

Die Impfung gegen COVID-19 erfolgt seit dem 6. April bundesweit auch in Hausarztpraxen sowie weiterhin in Impfzentren, die von den Bundesländern bzw. Stadtkreisen eingerichtet wurden.

Nähere Informationen zu den Impfzentren:
Hessen
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz

Informationen darüber, welches Impfzentrum für Sie zuständig ist, erhalten Sie über die zentrale Telefonnummer 116 117. Hier können Termine für den Erst- und Zweittermin der Impfung vereinbart werden.

Wer wird zuerst geimpft? >

Es stehen nach wie vor nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden. Die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums legt fest, wer zuerst geimpft wird. Dabei gibt es vier Stufen der Priorisierung

Hinweis: Die aktuelle Priorisierung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

/fileadmin/user_upload/Corona-Impfung_Wann_bin_ich_an_der_Reihe_Stand_23.02.21.jpg

Welche Nebenwirkungen können auftreten? >

Wie bei jeder Impfung können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Der Impfarzt im Impfzentrum klärt umfassend über mögliche Impfreaktionen auf. Die häufigsten erfassten Ereignisse waren laut Robert-Koch-Institut bislang Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Trotz Blutverdünner gegen Covid-19 impfen lassen? >

Auch Patienten, die aufgrund von Erkrankungen Gerinnungshemmer wie Marcumar, einnehmen, können sich impfen lassen. Dabei sollte Folgendes beachtet werden.

  • Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, sollten bei der Impfung unbedingt  darauf hinweisen.
  • Nach Empfehlungen des Robert Koch-Instituts werden in solchen Fällen sehr feine Injektionskanülen verwendet.
  • Im Anschluss an die Impfung sollte man mindestens zwei Minuten lang auf die Einstichstelle drücken.
  • Experten raten für Menschen mit Gerinnungshemmung vorsichtshalber zu einer längeren Nachbeobachtungszeit von 15 bis 30 Minuten.

Quelle: Robert-Koch-Institut, Bundesgesundheitsministerium

Die Impfstoffe welcher Hersteller sind bereits zugelassen? >

Von der EU-Kommission zugelassen sind aktuell die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson.

Der Vektor-Impfstoff von AstraZeneca wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) aktuell nur für Personen über 60 Jahre empfohlen. Jüngere Menschen können sich mit ausdrücklicher Einwilligung auch mit AstraZeneca impfen lassen.

Grundlage der Zulassungen sind entsprechende Empfehlungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO)  werden aktuell weltweit 269 (Stand 5.4.2021) Impfstoffprojekte vorangetrieben.

Impfwillige können sich den Impfstoff nicht selbst aussuchen.

Quelle:bundesregierung.de, WHO

Bin ich nach der Impfung von der Maskenpflicht befreit? >

Zur Dauer der Schutzwirkung liegen zurzeit noch keine ausreichenden Daten vor. Zudem ist noch nicht genau bekannt, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Erregers auf andere Personen schützt. Daher ist es trotz Impfung notwendig, sich und seine Umgebung zu schützen, indem die AHA + A + L-Regeln, inklusive dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, beachtet werden.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Erhalte ich von den ze:roPRAXEN eine Bescheinigung darüber, dass ich impfberechtigt bin? >

Die Fach- und Hausärzte der ze:roPRAXEN stellen zu gegebener Zeit (in Abhängigkeit der Impf-Priorisierung) Bescheinigungen für chronisch kranke Patienten, wie bspw. Chemo- und Dialysepatienten, Transplantationspatienten und COPD-Patienten, aus.

Kann ich mich auch in einer Facharztpraxis impfen lassen? >

Ja, eine Impfung ist auch in den Facharztpraxen unseres Verbunds möglich. Da zu Beginn wöchentlich nur geringe Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen, findet die Terminvergabe auf Basis der Impfpriorisierung statt.

Welche Impfstoffe kommen in den Praxen zum Einsatz? >

Vorerst kommen in den Praxen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca zum Einsatz.

Kann ich mir den Hersteller aussuchen? >

Wegen der noch andauernden Impfstoffknappheit, ist der Impfstoff nicht frei wählbar. Auch dann nicht, wenn in der Praxis Vakzine mehrerer Hersteller zur Verfügung sind.

x

ze:roPraxen in Ihrer Nähe

Der ze:roPRAXEN-Verbund ist mit seinen Praxen für Allgemeinmedizin, Nephrologie/Dialyse, Kardiologie, Pneumologie, Angiologie, Onkologie und Physiotherapie in zahlreichen Städten im Rhein-Neckar-Raum vertreten.
Finden Sie die passende ze:ro-Praxis auch in Ihrer Nähe!